U15w: Zweiter Vizemeistertitel der SU inzingvolley an diesem Wochenende

U15_finale

Vergangenes Wochenende hatten gleich zwei Nachwuchsmannschaften der SU inzingvolley die Chance auf den Meistertitel, für Spannung in der U11w und U15w war somit gesorgt.
In der U15 Meisterschaft war schon länger absehbar, dass sich die Inzingerinnen den Titel mit den Mädchen der TI-Volley ausmachen werden. Der Sieger des direkten Duells am letzten Spieltag ging auch als Sieger der Meisterschaft hervor – für ein fulminantes Finale war also gesorgt.
Die Mannschaft der SU inzingvolley ist größenmäßig absolut unterlegen und auch die Kadergröße spricht nicht für sie. Allerdings besticht das Team durch ihr Allroundkönnen, jede Spielerin kann auf mehreren Positionen aufgestellt werden. Dieser bewusste Verzicht auf frühe Spezialisierung macht aus den Mädchen komplette Spielerinnen. Und diese Beweglichkeit machte es der Mannschaft überhaupt möglich mit einem von der Größe überlegenen und starkem Gegner so mitzuhalten.
Ein druckvolles Service war die Voraussetzung für den Sieg, doch leider konnte das Team aus Inzing wieder nicht die Trainingsleistung im Spiel umsetzen, zu groß war die Nervosität. Mit einer durchschnittlichen Serviceleistung der Inzingerinnen kamen die Gegnerinnen immer wieder zu schönen Zuspielen und damit zu guten Angriffen. Vor alle Außenangreiferin Natalie der TI-Volley war an diesem Tag nicht zu stoppen, nur wenige Male gelang es dem Inzinger Block oder der Verteidigung die Angriffe zu vereiteln. Der erste Satz ging mit 25:18 dann doch klar an die TI-Volley.
Im zweiten Satz entschieden sie die Coaches Nicole H. und Mike M.-Sp. für eine andere Aufstellung, es galt den Block auf der Zweier-Position zu verstärken. „Es ist ein Volleyballtraum mit Spielerinnen zu spielen, die in einem Satz als Mittelblockerin und im nächsten als Aufspielerin spielen können. Diese Flexibilität macht mir und den Mädchen Spaß und sie werden später davon profitieren, davon sind wir überzeugt“, so die Trainerin Nicole H.!
Im zweiten Satz konnten die Inzingerinnen gleich zu Beginn einige Punkte Vorsprung herausspielen, auch weil die Gegnerinnen eine nervöse Phase hatten. In dem Alter kann man von keinem erwarten, dass sie in einem wichtigen Spiel durchgehend mit kühlem Kopf spielen. Der Satz wurde zum Krimi und auf beiden Seiten gab es tolle Spielzüge und Volleyball auf hohem Niveau zu sehen. Gegen Satzende hin kamen die TI-Mädchen jedoch wieder besser ins Spiel und auf Seite der Inzingerinnen gab es zu viele Servicefehler und damit wuchs der Druck auf die folgenden Spielerinnen keinen Fehler zu machen. Folglich wurde das Service wieder weniger druckvoll und Außenangreiferin Natalie (TI Volley) machte einen Punkt um den nächsten. Beim Spielstand 18:18 kam bei den Inzingerinnen erneut die Nervosität, sie wussten, dass sie diesen Satz gewinnen müssen, im Gegensatz zu den Gegnerinnen, die einen Satz Vorsprung hatten. Mit diesem Druck kamen Fehler, die sonst nicht passieren und schlussendlich mussten sich die Inzingerinnen 25:22 geschlagen geben.
„Die Mädchen sind verständlicherweise enttäuscht, die Chance zu gewinnen war da. Aber vorwerfen kann man ihnen absolut nichts. Sie haben mit einem Minikader, Verletzungen und auch jungen Spielerinnen eine hervorragende Saison gespielt, da muss man auch Silber feiern können“, resümiert Nicole H.