U19 Weiblich

U19w: Juniorinnen schrammten bei den ÖMS knapp am Podest vorbei

Es sollte nicht sein: Nach dem Meistertitel in der U19-Klasse wollte sich die Spielgemeinschaft SU inzingvolley/VC Mils abermals mit einer Medaille belohnen – am Ende mussten sie sich bei den Österreichischen Meisterschaften in Innsbruck mit einem vierten Platz zufrieden geben.

 

IMG_8967Noch Anfang Februar strahlten die Mädels mit ihren Goldmedaillen um die Wette. Nach einer Saison nach Maß galt es sich zwei Wochen später (18./19. Februar) auf heimischen Boden mit den besten Mannschaften aus ganz Österreich zu duellieren. Ein Platz unter den besten Drei war das erklärte Ziel des Trainerduos Gattermayr/Spörr, die auf intensive Trainingswochen mit der Mannschaft zurückblicken.

Der Vorbereitung zum Trotz verlief der Start alles andere als reibungslos. Das erste von vier Spielen bestritten die Mädels am Samstag in der Innsbrucker USI Halle gegen die hotvolleys aus Wien – und verschliefen prompt den ersten Satz (-10). Scheinbar ein Weckruf, denn die nächsten beiden Sätze entschieden die Mädels eindeutig für sich (-14, -6).

So klar sie sich im zweiten Spiel gegen den neuen und alten Meister aus Klagenfurt geschlagen geben mussten (-15, -10), so klar gewannen sie auch die darauffolgende Partie gegen Dornbirn (-16, -8). Im vierten und letzten Spiel des Tages bewiesen die Mädchen abermals Kampfgeist und verwiesen die Oberösterreicher nach einem verpatzten ersten Satz doch noch in die Schranken (-15, -21, -10).

Halbfinale gegen Rekordmeister

Mit gemischten Gefühlen, aber als starker Gruppenzweiter ging es dann am Sonntag in das Semifinale gegen den österreichischen Rekordmeister VB NÖ Sokol. Die Mädels legten einen fulminanten Start aufs Parkett, führten in der entscheidenden Phase gar mit 22:19. Doch dann waren es die Gegner, die Nervenstärke bewiesen und sechs Punkt in Folge und somit den Sieg des ersten Satzes einsackten. Ein mentaler Dämpfer für die Tirolerinnen, denn im zweiten Satz konnten sie nicht in ihre gewohnte Form zurückfinden und verloren mit acht Punkten Rückstand.

Damit war der Traum vom Finale vor heimischem Publikum zwar geplatzt, die Chance auf eine Medaille wollten sich die Mädels aber nicht nehmen lassen. Nicht nur für sich, auch für die zahlreichen Fans – Vereinsspieler jeden Alters und auch Eltern – die der Mannschaft an beiden Tagen tatkräftig den Rücken stärkten, wollten die Mädels noch einmal alles geben.

Im kleinen Finale gegen Graz hieß es also „alles oder nichts”. Mit den Steirern stand man abermals einer Volleyballgroßmacht gegenüber, über weite Strecken konnten die Tirolerinnen auch sehr gut mithalten. Die Gegner ließen aber nur wenige Fehler zu und holten sich nach zwei Sätzen die Bronzemedaille (-18, -16).

Reich an Erfahrungen

Das Fazit der Spielgemeinschaft fällt durchwachsen aus. „Natürlich haben wir uns mehr erwartet. Aber es war trotzdem cool, dabei gewesen zu sein und sehen zu können, dass wir mit den Mannschaften aus den anderen Bundesländern wirklich gut mithalten können”, resümierte etwa Zuspielerin Judith Hirsch nach der Siegerehrung. Auch für die Trainer steht fest, dass an diesem Wochenende zwar das Optimum erreicht wurde, die Mädels aber phasenweise unter ihrem Leistungsmaximum aufgetreten sind.

Mit leeren Händen gehen die Mädels jedenfalls nicht nach Hause. Sie sind um einiges an Erfahrung reicher geworden, die ihnen in der nächsten Saison wieder zu Gute kommen kann. Denn dann wollen die Mädels wieder zeigen, was in ihnen steckt. Die Aussichten, dass ihre Ambitionen Früchte tragen, stehen nicht schlecht: Nur zwei Spielerinnen scheiden aus dem Kader aus; der Rest ist bereit, den Meistertitel zu verteidigen. Und wer weiß, vielleicht schaut dann auch eine Stockerlplatz unter den besten Österreichs raus…

Der Endstand:

  1. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
    2. VB NÖ Sokol
    3. SG UVC Graz/SSV HIB Liebenau
    4. SG Union Inzing/VC Mils
    5. Volley16 Wien
    6. ASKÖ Linz/Steg
    7. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
    8. Hotvolleys Wien 9. UVV Seekicrhen
    10. VC Raiffeisen Dornbirn

U19w: Juniorinnen holen sich Tiroler Meistertitel

In meisterlicher Manier belohnte sich die SG Inzing/Mils am ersten Februarwochenende mit dem Titel in der U19-Klasse. Ohne Satzverlust ließen die Mädels die Konkurrenz aus Innsbruck hinter sich. Dort dürfen sie sich am kommenden Wochenende bei der österreichischen Meisterschaft beweisen.
Als Tabellenführer und mit einem Punktevorsprung startete das Team der SG Inzing/Mils in den Finaltag in der Leitgebhalle. Zwar standen die Zeichen gut, im schlimmsten Fall aber drohte ein Absteigen auf den dritten Platz. Mit dem Wissen, ein Dreipunkteerfolg im ersten Match könnte den Meistertitel vorzeitig besiegeln, schritten die Mädels dementsprechend motiviert aufs Spielfeld.
Dort warteten ausgerechnet die Titelverteidiger des VC Tirol. Die bisherige Bilanz war mit einem Sieg und einer Niederlage ausgeglichen. Doch scho
n im ersten Satz gab es für die Innsbruckerinnen gegen das eingespielte Sextett nichts zu holen (25:10). In Satz Nummer zwei konnten die Gegnerinnen ihren Punktestand immerhin verdoppeln, zum Gewinn reichte es dennoch nicht. Durch die Einwechslung von Topscorerin Nadja Brindlinger schöpften die VCT-Mädels zwar neues Selbstbewusstsein, das konnte unseren Spielerinnen aber nur wenig anhaben. Somit ging auch der entscheidende Satz mit 25:22 an die Spielgemeinschaft – und damit auch der verdiente Meistertitel in der höchsten Nachwuchsklasse des Landes.
Auf den Lorbeeren ausruhen wollten sich unsere Mädels aber keinesfalls. Mit dem Team der TI-Volley wartete ein nicht zu unterschätzender Gegner, der gewillt war, sich eine gute Ausgangsposition für das direkte Duell um Platz zwei und damit für die ÖMS-Qualifikation zu erkämpfen. Die ÖMS auf heimischen Boden wollte schließlich keine der Mannschaften als Zuschauer miterleben.

Einer für alle, alle für einen

Zu verschenken hatten die Mädels dieses Ticket aber nicht. Das Trainerduo Gattermayr/Spörr setzte deswegen auch im zweiten Spiel auf seine stärkste Sechs – wohl auch in weiser Vorausschau auf den bundesweiten Bewerb. Zwar spielte die TI-Volley, gestützt von ihren Erstligaspielerinnen, auf hohem Niveau, doch schon bald mussten auch sie einsehen, dass an diesem Tag die Mädchen der zwei Partnervereine auf einem Level spielten, das man im Nachwuchs nur selten zu sehen bekommt. Sogar beim relativ sicheren Stand von 24:19 im entscheidenden Satz kämpften sie, als wären sie es, die mit dem Rücken zur Wand stünden. So ging auch das zweite Spiel mit 3:0 an die Mädels aus Mils und Inzing.
Das Erfolgsgeheimnis der Spielgemeinschaft Inzing/Mils liegt wohl wahrlich im Wort “Gemeinschaft”. Die Harmonie am und außerhalb des Spielfeldes macht sich in jedem Moment bemerkbar – eine Seltenheit! Da war sich nach dem fulminanten Finaltag auch das Trainerduo einig.
Das dritte Duell des Tages ging übrigens mit 3:2 an den VC Tirol, die sich somit einen Platz für die ÖMS-Quali erkämpft haben. Die TI konnte einen 2:0-Satzvorsprung nicht zu ihren Gunsten nutzen und ging somit mit der Bronzemedaille nach Hause.
SG Mils Inzing – VC Tirol / 3:0 (25:10, 25:20, 25:22)
SG Mils/Inzing – TI Volley / 3:0 (25:22, 25:15, 25:20)
VC Tirol – TI Volley / (25:15, 25:18, 19:25, 20:25, 15:10)

Finale für unsere Juniorinnen!

Am Sonntag, 5. Februar findet in der Innsbrucker Leitgebhalle der „Showdown“ zur Tiroler Meisterschaft der weiblichen Juniorinnen (U19) statt. Obwohl die Tabellenführerinnen der SG Mils/Inzing als Favoritinnen an den Start gehen, können unsere Mädchen bei ungünstigem Spielausgang die Meisterschaft auch noch verlieren. In den Teams unserer Gegner aus Innsbruck stehen nicht weniger als 12 (!) Erstligaspielerinnen. Daumendrücken ist also angesagt.

10:00 Uhr: VC Tirol – Mils/Inzing

12:00 Uhr: TI Volley – Mils/Inzing

Juniorinnen mit zwei Siegen Tabellenführer

Unsere Spielgemeinschaftsmannschaft Mils/Inzing konnte heute ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Mit zwei Siegen gegen TI Volley und VC Tirol sind die Mädchen des Trainerduos Gattermayr/Muigg-Spörr nun auf dem besten Weg zum Tiroler Meistertitel.

Das erste Spiel gegen die TI war nichts für schwache Nerven. Nach einem knapp verlorenen 1. Satz drehten unsere Mädchen so richtig auf und gewannen die Sätze 2 und 3 überlegen. Der 4. Satz war wieder hart umkämpft mit dem besseren Ende für die Innsbruckerinnen. Nach einem hohen 2:9 Rückstand im Entscheidungssatz holten unsere Girls aber Punkt um Punkt auf, um am Ende dann als Sieger vom Platz zu gehen.

Mils/Inzing gelang es dann im zweiten Spiel gegen den bis dahin noch ungeschlagenen VC Tirol den Schwung mitzunehmen und klar und deutlich zu gewinnen. Da anschließend im letzten Spiel des Tages die TI ebenfalls klar gegen den VC Tirol siegte, war uns die Tabellenführung nicht mehr zu nehmen.

Die Mädls der Spielgemeinschaft haben sich im Laufe der Saison sehr gut entwickelt und zeigen am Feld ein kampfkräftiges Kollektiv, das sich gegenseitig perfekt ergänzt und keinen Vergleich mit den Erstligisten scheuen muss!

Nicht nur die gute Leistung der Startsechs, sondern der breite Kader hat heute den Unterschied gemacht. Gerade unsere Wechselspielerinnen haben heute einen guten Job gemacht, viel Entlastung gebracht und mit guter Service- und Feldarbeit entscheidend mitgeholfen die Spiele zu gewinnen!

SG Mils/Inzing – TI Volley 3:2 (24:26, 25:15, 25:17, 22:25, 18:16)

SG Mils/Inzing – VC Tirol 3:0 (25:19, 25:20, 26:24)

U19w: Sieg und Niederlage für Juniorinnen

Mit drei Spielen in der Milser Halle wurde die Spielsaison der weiblichen U19 am Wochenende eröffnet. Vor der starken Konkurrenz aus Innsbruck mussten sich die Inzingerinnen nicht verstecken.
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Dem Team der SG Inzing/Mils gelang es, die Mannschaft der TI Volley mit einem 3:1 zu besiegen. Gegen den VC Tirol wurde leider mit dem gleichen Ergebnis verloren.
Waren es im ersten Spiel gegen VCT vor allem die vielen Servicefehler, mit denen man sich immer wieder selbst in Bedrängnis brachte, so brachte gerade beim Sieg gegen die TI die eigene gute Serviceleistung den Gegner immer wieder an den Rand der Verzweiflung.
Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag mit vielen spannenden Aktionen, welche die zahlreichen Zuschauer immer wieder von den Sitzen riss. Die Mannschaft bot eine gute Mischung aus Stabilität und Angriffsstärke, wobei für Ersteres mehr die Inzingerinnen und die Milserinnen für Zweiteres hervorzuheben sind.
Im Augenblick hält man auf dem 2. Tabellenplatz, wobei aber die drei Mannschaften fast gleich stark sind – es ist also noch alles möglich.
» Ergebnisse:
SG Inzing/Mils – VC Tirol 1:3 (17:25, 25:15, 17:25, 19:25)
SG Inzing/Mils – TI Volley 3:1 (26:28, 25:18, 25:14, 25:21)

Nur knapp gescheitert!

Nach harten Spielen wird die SpG inzingvolley/Mils im Finale der Qualifikation von der TS Hartberg gestoppt und verpasst die Qualifikation für die Österreichischen Meisterschaften.

Unter keinem guten Stern stand die Qualifikation für die Österreichischen Meisterschaften für das Tiroler Team. Wegen einer ungewöhnlich frühen Spielanlegung am Samstag schafften sie es erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn in die Halle und konnten sich kaum aufwärmen, bevor sie gleich auf einen der Favoriten trafen. Hartberg hatte bereits ein Spiel absolviert und war daher an die Halle gewöhnt und sehr gut vorbereitet. Die Spielerinnen fanden nie wirklich ins Spiel und mussten sich schnell 0:2 geschlagen geben. Dadurch hieß es auch schon nach dem ersten Spiel „Verlieren verboten!“ Doch auch den restlichen Tag ließ das Team sowohl die Spritzigkeit als auch die Leichtigkeit vermissen, wodurch es sich in der bisherigen Saison ausgezeichnet hatte. Zwar wurden die folgenden zwei Spiele jeweils mit 2:0 gewonnen, aber dennoch war es mehr harte Arbeit als schönes Spielen. Dennoch zeichnete sich die Mannschaft dadurch aus, dass sie trotz der eher durchwachsenen Leistung jederzeit zueinander stand und füreinander da war.
Die Tiroler Mädchen gingen eher als Außenseiter in die Begegnung mit den Ersten der Gruppe A, Klagenfurt. Mit ihren bisherigen Auftritten hatten sie nicht ihren eigentlichen Leistungsstand gezeigt. Doch im Halbfinale sollte sich eine komplett veränderte Mannschaft zeigen. Vom ersten Ball merkte man den Spielerinnen die Spielfreude an und zusammen mit dieser kam auch der Erfolg. Von Anfang an wurde das Spiel dominiert, auch wenn es dem Gegner oftmals zu leicht gemacht wurde, wieder Punkte aufzuholen. Dies erklärt auch den knappen Verlust des zweiten Satzes. Doch sofort wurde wieder einen Gang hochgeschaltet, sodass die Mädchen wie in einem Rausch die Sätze 3 und 4 für sich entscheiden konnten. Auch wenn das Ergebnis recht klar klingen mag, wurde um jeden einzelnen Ball gekämpft und oftmals hechtete das gesamte Team den Bällen hinterher, um den Punkt zu erringen.
Nachdem das Team aus Hartberg sein Spiel klar und ohne sehr viel Kraftverschleiß gegen Rankweil gewinnen konnte, traf man im Finale wieder auf einen alten Bekannten.
Die Spielgemeinschaft inzingvolley/Mils versuchte sofort, das Ruder in die Hand zu nehmen und zog auch einige Punkte davon, bis es beim Stand von 24:19 die ersten Satzbälle für die Tiroler Mädels gab. Doch nun wandte sich Fortuna komplett von ihnen ab, die Kapitänin der Gegnerinnen riskierte beim Service alles und wurde mit dem Glück der Tüchtigen belohnt. Die Spielerinnen schienen vom Sieg schon so überzeugt, dass sie kurz die Konzentration verloren und den bereits sicher geglaubten Satz doch noch mit 24:26 verloren. Doch weiterhin wurde um jeden Ball gekämpft und es entbrannte ein Spiel auf Augenhöhe. Aufgrund des harten ersten Spiels an diesem Tag schafften die Tirolerinnen es jedoch nicht mehr ihre Leistung zu steigern, das Service, ihre stärkste Waffe, wollte nicht wie gewohnt funktionieren und wurde von den Steirerinnen komplett entschärft. Dadurch mussten sie an diesem Tag die Überlegenheit der Gegnerinnen absolut anerkennen. Wir können ihnen nur zum 3:0 Erfolg gratulieren und ihnen alles Gute für die Österreichischen Meisterschaften wünschen!
Doch auch für die Inzingerinnen und Milserinnen gab es noch ein schönes Erlebnis, wurden sie doch am Bahnhof von Perg von den Mädchen aus Rankweil, die das komplette Finale verfolgt hatten, mit Applaus begrüßt. Auch ein Zeichen dafür, was für ein tolles Spiel sie zeigen konnten.

„Die Arbeit mit einer Mannschaft in einer Spielgemeinschaft ist immer eine besondere Herausforderung, gilt es doch teilweise verschiedene Systeme und vor allem auch doppelt so viele Termine zu bedenken. Doch an dieser Stelle sei beiden Vereinen und auch den TrainerInnen der Bundesliga- und Landesligamannschaften von Mils und Inzing gedankt, die unser Team immer bestmöglich unterstützten. Was für ein tolles Team wir heuer hatten, sieht man auch an der Tatsache, dass die Mädchen sofort nach dem Turnier sagten, dass sie auch nächstes Jahr gerne wieder miteinander spielen würden, um sich für das heurige Jahr zu revanchieren. Man könnte sich ja viel davon erwarten, immerhin scheiden mit Lena Trenkwalder und Nina Nuderscher nur zwei, wenn auch sehr verlässliche und gute Spielerinnen aus“, so Trainer Mike Muigg-Spörr.