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Landesliga A: 3:0-Befreiungsschlag gegen Tabellenführer

Nach einer langen Durststrecke konnten die Landesliga A Damen der SU Porr inzingvolley am Wochenende endlich wieder einen Sieg verbuchen – und das ausgerechnet gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer des VC St. Johann.

Ein „lockeres Spiel, in dem der Spaß im Vordergrund steht” wünschte sich Trainerin Ines Rapposch am Samstag von ihren Spielerinnen. Nach sieben unglücklichen Niederlagen in Folge waren die Erwartungen im Aufeinandertreffen gegen die Meisteranwärter des VC St. Johann nicht sehr hoch geschraubt. Und das, obwohl man den UntIMG_2668erländerinnen in einem spannenden Hinspiel (3:1) überraschend einiges abverlangte.

Starteten die inzingvolley-Damen noch auf Rang vier in den Frühjahresdurchgang, standen die Spieltage seither unter keinem guten Stern. Viele knappe Partien und daraus folgend der letzte Platz in der Tabelle zehrten am Selbstvertrauen der Mannschaft, die in den vergangenen Jahren stets um den Meistertitel mitkämpfte.

Was dann am Samstag in der Inzinger Heimhalle folgte, glich einem Befreiungsschlag. Die Gastgeber spielten sich sofort einen Vorsprung heraus. Die Unterländer, die an diesem Tag auf ihr Aushängeschild Kristin Kasperski verzichten mussten, gaben sich aber nicht kampflos geschlagen und machten den Abstand wieder wett. Die Inzingerinnen behielten dank überlegter Spielzüge und einer sicheren Annahme aber die Oberhand und entschieden den ersten Satz souverän für sich.

Der zweite Satz erwies sich als ausgeglichener. Bei den Inzingerinnen schlichen sich mehr und mehr Servicefehler ein, was der Motivation und Spielfreude aber keinen Abbruch tat. Es folgte ein spannendes Finish; mit einem kurzen Schockmoment für die St. Johannerinnen. Spielmacherin Ria Diamanti war beim Stand von 25:25 unglücklich gestürzt, konnte aber zum Glück wenig später wieder aufs Spielfeld schreiten. Die SU inzingvolley ließ sich durch die Spielunterbrechung nicht aus der Ruhe bringen und machte den Sack mit 27:25 zu.

Auch im dritten Satz wussten die Inzingerinnen durch ein variantenreiches taktisches Aufspiel und einer überlegten Verwertung der Bälle zu überzeugen. Nach einem Doppelwechsel drei Punkte vor dem Schlusspfiff war die Sensation wenige Minuten später perfekt.

„Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Es tut gut, meine Spielerinnen wieder locker spielen zu sehen. Noch geben wir uns nicht geschlagen, schließlich sind noch 12 Punkte zu holen”, resümierte eine stolze Ines Rapposch. Auf hoffentlich weiteren Punktefang gehen die Landesliga-A-Damen bereits in der nächsten Woche in zwei Partien gegen die direkten Verfolgerinnen aus Schwaz.

2. Bundesliga: Auswärtssieg gegen Südstadt

Am anderen Ende von Österreich fuhren die Damen der 2. Bundesliga am vergangenen Samstag einen wichtigen Sieg ein. Gegen hartnäckige Wienerinnen setzte es am Ende einen 3:1-Sieg.

Die inzingvolley-Mädels schritten wie immer voller Elan aufs Spielfeld – und gingen prompt in Führung. Das ließen sich die Wienerinnen aber nicht gefallen und holten den Punkterückstand wieder auf. Der Satz war spannend bis zum Schluss und die Inzingerinnen gewannen mit einem knappen Punktestand von 25:23.

Der zweite Satz begann wieder mit einem Vorsprung der Tirolerinnen. Sie demonstrierten eine konstante Leistung und Jeanine Piber konnte den Satz mit einer Serviceserie für ihre Mannschaft entscheiden. Der Satz ging mit 25:20 an die Inzingerinnen.

Der dritte Satz startete mit einigen Eigenfehlern in der Annahme und im Angriff. Die Gegnerinnen gingen in Führung. Den Wienerinnen fehlte nur noch ein Punkt für den Satzgewinn (19:24), doch Emilia Lamprecht zeigte Nervenstärke und legte eine starke Serviceserie hin. Die Inzingvolley-Mädels holten sich noch 4 Punkte. Doch leider erkämpften sich die Gegnerinnen den fehlenden Punkt und die Inzingerinnen verloren den Satz mit einem Punktestand von 23:25.

Voll fokussiert auf ihr Ziel, den Sieg, holten sich die Damen aus Inzing den letzten Satz. Sie standen von Anfang an voll konzentriert im Spielfeld und gingen in Führung. Diesen Vorsprung behielten sie über den Satz hinweg und gewannen mit einem 25:21.

 

» SCORER: KASTNER Sarah 16, LAMPRECHT Anna 11, LAMPRECHT Emilia 9, SCHMIDERER Verena 8, MASCHABAUER Katharina 7, WALCH Katharina 6, FRISCHMANN Johann 3, SCHÄRMER Alina 3, GRAF Jana 2, PIBER Jeanin 1

U15m: Gekämpft bis zum Umfallen

Vergangenen Sonntag waren die U15-Burschen der SU Christophorus Apotheke inzingvolley zu Gast beim VC St. Johann. Zwei Spiele standen für die Jüngsten in Inzings männlichem Nachwuchs am Programm.

Das erste Spiel bestritten sie gegen den VC Mils, mit dem sie noch eine Rechnung vom letzten Spieltag offen hatten. Von Anfang an zeigten die Inzinger, dass sie mit dem Favorit mithalten können und hielten die Partie spannend. Durch gnadenlosen Einsatz und einer tollen Verteidigung gelang es den Burschen aus Inzing sogar mit 14:13 in Führung zu gehen und den Gegner somit unter Druck zu setzen, jedoch konnten die Milser schlussendlich doch den Satz mit 19:25 für sich entscheiden.

Im zweiten Satz starteten die Gegner noch stärker und schnell mussten sich unsere Burschen einem 10:18 Rückstand stellen, die Situation schien hoffnungslos. Doch der Inzinger Liam Hofer zeigte Nervenstärke und servierte stark ohne Fehler und bescherte den Inzingern viele Breakmöglichkeiten, die Klaus Himann alle spektakulär verwertete. Es gelang ihnen sogar noch die Führung in diesem Satz zu übernehmen, doch leider gingen der Satz und somit auch das Spiel an die Favoriten aus Mils.

Trotz der Niederlage können die Jungs stolz auf ihre Leistung sein. Sie haben großen Teamgeist gezeigt und motiviert gekämpft!“, so Trainer Fabian Widmoser erfreut, „Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die so motiviert trainiert, man sieht wie sie von Training zu Training besser werden!“.

Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber, den VC St.Johann, starteten die Inzinger Jungs abermals stark in die Partie. Gleich zu Beginn konnten sie sich einen Vorsprung erarbeiten. Durch die starke Verteidigung auf beiden Seiten kam es oft zu langen Ballwechseln, die meistens zu Gunsten der Jungs der SU inzingvolley ausgingen. Den ersten Satz konnten die Burschen klar mit 25:18 holen. Auch im zweiten Satz dominierten die Gäste großteils, doch zum Ende des Matches machten es die Gastgeber wieder spannend und holten einige Punkte auf. Die Inzinger ließen sich jedoch nicht beirren und machten mit 25:21 den Sack zu und gewannen somit das Spiel 2:0 in Sätzen.

2. Bundesliga: Sieg und Niederlage in der Steiermark

Ein durchwachsenes Wochenende liegt hinter inzingvolleys Damen der 2. Bundesliga. Schritten sie am Samstag gegen den VBC Krottendorf noch siegreich vom Feld, mussten sie sich tags darauf gegen den Tabellenführer ATSE Graz geschlagen geben. Die Spielberichte.

Nach Stauproblemen kamen die Mädels erst eine Stunde vor Spielbeginn in der Voitsberger Halle an. Doch das Anreise-Chaos sollte kein schlechtes Omen sein. Zwar starteten die Tirolerinnen mit vielen Eigenfehlern in den ersten Satz und verloren diesen auch (- 19) – im zweiten Satz konnten sie das Blatt jedoch wenden. Durch ein druckvolles und gezieltes Service setzten sie die Damen aus Krottendorf unter Druck. Eine rasche Führung war die Folge; doch die Gegnerinnen holten langsam auf. Dank einer Serviceserie von Caroline Grutsch machten die Inzingerinnen den Sack mit sechs Punkten Vorsprung aber zu.

Im dritten Satz gelang es den Inzingerinnen nicht mehr, ihre Stärken im Service zu zeigen. Nach und nach schlich sich auch wieder der Fehlerteufel ein. Die Steirerinnen gingen in Führung – wovon sich die Gäste nicht unterkriegen ließen und sich den Satz Punkt für Punkt zurück erkämpften. Schlussendlich gelang es ihnen den Satz wieder mit einem 25:19 für sich zu entscheiden.

Der vierte Satz war ein Kopf-an-Kopf-Rennen und ging mit einem knappen 23:25 an die Gegnerinnen. Weniger spannend gestaltete sich der finale Satz – mit einem 15:4 schrieben die Inzingerinnen drei wichtige Punkte in der Tabelle gut.

Carina Ladner zeigte im Entscheidungssatz eine äußerst starke Leistung mit einer Serviceserie von acht Bällen. Auch unser Youngstar  Emilia Lamprecht ist positiv hervorzuheben. Sie punktete über die ganzen fünf Sätze hinweg mit druckvollen Angriffen und einem starken Service.

» SCORER: LAMPRECHT Anna 15, LAMPRECHT Emilia 12, WALCH Katharina 11, SCHMIDERER Verena 10, GRUTSCH Caroline 6, LADNER Carina 3, FRISCHMANN Johanna 1, HIRSCH Judith 1

 

3:1-Niederlage gegen ATSE Graz

Um 10.30 Uhr trafen die Mädels am Sonntag in der großen Halle der Grazerinnen ein. Von Anfang an war klar, dass das Spiel gegen den Tabellenführer kein leichtes sein wird.

Im ersten Satz präsentierten sich die Inzingerinnen als eingeschweißtes Team. Ein kompaktes Zusammenspiel in Kombination mit einer starken Serviceleistung setzte die Gegnerinnen unter großen Druck – was den Satzgewinn zur Folge hatte.

Nach diesem Hoch begaben sich die Damen aus Inzing aber in ein Tief. Die Grazerinnen spielten sich einen Vorsprung heraus. Kurze Zeit sah es so aus, als würden die Inzingerinnen all ihre Kräfte mobilisieren und aufholen. Doch die Heimmannschaft ließ nicht locker und gewann den Satz mit einem Punktestand von 13:25. Im dritten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild – die Tirolerinnen mussten sich auch hier mit acht Punkten Rückstand geschlagen geben.

Im vierten Satz setzten die Grazerinnen ihre Gegner erneut stark unter Druck. Die Inzingvolley-Mädels zeigten enormen Kampfgeist, es gelang ihnen allerdings nicht, sich durchzusetzen. Mit einem 11:25 ging dieser Satz und somit das Spiel an den ATSE Graz.

Positiv hervorzuheben ist Zuspielerin Judith Hirsch, die eine sehr stabile Leistung auf der für sie ungewohnten Position als Libera zeigte.

» SCORER: SCHMIDERER Verena 8, LAMPRECHT Emilia 7, LAMPRECHT Anna 7, FRISCHMANN Johanna 6, GRUTSCH Caroline 5, WALCH Katharina 2, LADNER Carina 2, HIRSCH Judith

U13w: Mit Fortschritten auf dem besten Weg zum Vizemeister

Nachdem der Grunddurchgang erfolgreich absolviert worden war, warteten im oberen Playoff die stärksten Mannschaften Tirols auf die Mädels der U13. Von Runde zu Runde konnte man die Entwicklung und den Fortschritt der Mädchen erkennen, das Service von oben stabilisierte sich, die Angriffe wurden sicherer und effizienter und auch im Block konnte man schon den ein oder anderen Punkt erzielen.

Gleich am ersten Spieltag (15. Jänner) traf man auf den Gruppenfavoriten VC Tirol und in einem beherzten Kampf wurde um jeden einzelnen Punkt gefightet. Letztendlich mussten sich die Mädchen im dritten und entscheidenden Satz 15:9 geschlagen geben, mental scheint der VCT wohl noch ein „gelbes“ Tuch zu sein.

SIMG_3301iege gab es hingegen gegen die Mannschaften VC Volders, TI Volley I, VC Mils und VT Weer/Kolsass. Vor allem im Spiel gegen die TI entwickelte sich ein ungemein spannendes und hochklassiges Spiel, bei dem die Mädchen ihre besten Leistungen abrufen konnten, und das, obwohl mit Elena Humenberger eine wichtige Stütze verletzungsbedingt fehlte. Vor allem die Systemumstellung mit dem Zuspiel von der Postion 2, brachte die erhofften wichtigen Punkte, auch wenn zu Beginn des Spiels die Nervosität deutlich erkennbar war. Groß war schlussendlich der Jubel, als die Mädchen der TI besiegt werden konnten.

Augenscheinlich bei den Mädels aus Inzing war vor allem die mentale Stärke in den entscheidenden Momenten, aber auch das variantenreiche Spiel sowie die enorme Lauf- und Kampfbereitschaft im Feld. Der zweite Platz in der stark besetzten U13 Meisterschaft scheint in Reichweite, auch wenn den Mädchen die Teilnahme an der österreichischen Meisterschaft (ÖMS) versagt bleiben wird, da nur der Meister (aller Voraussicht nach VCT) in die Steiermark fahren darf.

Nichtsdestotrotz haben die Mädchen auf alle Fälle den ersten Platz im Outfit sicher, sind sie doch seit Februar mit neuen Dressen ausgestattet.

U19w: Juniorinnen schrammten bei den ÖMS knapp am Podest vorbei

Es sollte nicht sein: Nach dem Meistertitel in der U19-Klasse wollte sich die Spielgemeinschaft SU inzingvolley/VC Mils abermals mit einer Medaille belohnen – am Ende mussten sie sich bei den Österreichischen Meisterschaften in Innsbruck mit einem vierten Platz zufrieden geben.

 

IMG_8967Noch Anfang Februar strahlten die Mädels mit ihren Goldmedaillen um die Wette. Nach einer Saison nach Maß galt es sich zwei Wochen später (18./19. Februar) auf heimischen Boden mit den besten Mannschaften aus ganz Österreich zu duellieren. Ein Platz unter den besten Drei war das erklärte Ziel des Trainerduos Gattermayr/Spörr, die auf intensive Trainingswochen mit der Mannschaft zurückblicken.

Der Vorbereitung zum Trotz verlief der Start alles andere als reibungslos. Das erste von vier Spielen bestritten die Mädels am Samstag in der Innsbrucker USI Halle gegen die hotvolleys aus Wien – und verschliefen prompt den ersten Satz (-10). Scheinbar ein Weckruf, denn die nächsten beiden Sätze entschieden die Mädels eindeutig für sich (-14, -6).

So klar sie sich im zweiten Spiel gegen den neuen und alten Meister aus Klagenfurt geschlagen geben mussten (-15, -10), so klar gewannen sie auch die darauffolgende Partie gegen Dornbirn (-16, -8). Im vierten und letzten Spiel des Tages bewiesen die Mädchen abermals Kampfgeist und verwiesen die Oberösterreicher nach einem verpatzten ersten Satz doch noch in die Schranken (-15, -21, -10).

Halbfinale gegen Rekordmeister

Mit gemischten Gefühlen, aber als starker Gruppenzweiter ging es dann am Sonntag in das Semifinale gegen den österreichischen Rekordmeister VB NÖ Sokol. Die Mädels legten einen fulminanten Start aufs Parkett, führten in der entscheidenden Phase gar mit 22:19. Doch dann waren es die Gegner, die Nervenstärke bewiesen und sechs Punkt in Folge und somit den Sieg des ersten Satzes einsackten. Ein mentaler Dämpfer für die Tirolerinnen, denn im zweiten Satz konnten sie nicht in ihre gewohnte Form zurückfinden und verloren mit acht Punkten Rückstand.

Damit war der Traum vom Finale vor heimischem Publikum zwar geplatzt, die Chance auf eine Medaille wollten sich die Mädels aber nicht nehmen lassen. Nicht nur für sich, auch für die zahlreichen Fans – Vereinsspieler jeden Alters und auch Eltern – die der Mannschaft an beiden Tagen tatkräftig den Rücken stärkten, wollten die Mädels noch einmal alles geben.

Im kleinen Finale gegen Graz hieß es also „alles oder nichts”. Mit den Steirern stand man abermals einer Volleyballgroßmacht gegenüber, über weite Strecken konnten die Tirolerinnen auch sehr gut mithalten. Die Gegner ließen aber nur wenige Fehler zu und holten sich nach zwei Sätzen die Bronzemedaille (-18, -16).

Reich an Erfahrungen

Das Fazit der Spielgemeinschaft fällt durchwachsen aus. „Natürlich haben wir uns mehr erwartet. Aber es war trotzdem cool, dabei gewesen zu sein und sehen zu können, dass wir mit den Mannschaften aus den anderen Bundesländern wirklich gut mithalten können”, resümierte etwa Zuspielerin Judith Hirsch nach der Siegerehrung. Auch für die Trainer steht fest, dass an diesem Wochenende zwar das Optimum erreicht wurde, die Mädels aber phasenweise unter ihrem Leistungsmaximum aufgetreten sind.

Mit leeren Händen gehen die Mädels jedenfalls nicht nach Hause. Sie sind um einiges an Erfahrung reicher geworden, die ihnen in der nächsten Saison wieder zu Gute kommen kann. Denn dann wollen die Mädels wieder zeigen, was in ihnen steckt. Die Aussichten, dass ihre Ambitionen Früchte tragen, stehen nicht schlecht: Nur zwei Spielerinnen scheiden aus dem Kader aus; der Rest ist bereit, den Meistertitel zu verteidigen. Und wer weiß, vielleicht schaut dann auch eine Stockerlplatz unter den besten Österreichs raus…

Der Endstand:

  1. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
    2. VB NÖ Sokol
    3. SG UVC Graz/SSV HIB Liebenau
    4. SG Union Inzing/VC Mils
    5. Volley16 Wien
    6. ASKÖ Linz/Steg
    7. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
    8. Hotvolleys Wien 9. UVV Seekicrhen
    10. VC Raiffeisen Dornbirn

U19w: Juniorinnen holen sich Tiroler Meistertitel

In meisterlicher Manier belohnte sich die SG Inzing/Mils am ersten Februarwochenende mit dem Titel in der U19-Klasse. Ohne Satzverlust ließen die Mädels die Konkurrenz aus Innsbruck hinter sich. Dort dürfen sie sich am kommenden Wochenende bei der österreichischen Meisterschaft beweisen.
Als Tabellenführer und mit einem Punktevorsprung startete das Team der SG Inzing/Mils in den Finaltag in der Leitgebhalle. Zwar standen die Zeichen gut, im schlimmsten Fall aber drohte ein Absteigen auf den dritten Platz. Mit dem Wissen, ein Dreipunkteerfolg im ersten Match könnte den Meistertitel vorzeitig besiegeln, schritten die Mädels dementsprechend motiviert aufs Spielfeld.
Dort warteten ausgerechnet die Titelverteidiger des VC Tirol. Die bisherige Bilanz war mit einem Sieg und einer Niederlage ausgeglichen. Doch scho
n im ersten Satz gab es für die Innsbruckerinnen gegen das eingespielte Sextett nichts zu holen (25:10). In Satz Nummer zwei konnten die Gegnerinnen ihren Punktestand immerhin verdoppeln, zum Gewinn reichte es dennoch nicht. Durch die Einwechslung von Topscorerin Nadja Brindlinger schöpften die VCT-Mädels zwar neues Selbstbewusstsein, das konnte unseren Spielerinnen aber nur wenig anhaben. Somit ging auch der entscheidende Satz mit 25:22 an die Spielgemeinschaft – und damit auch der verdiente Meistertitel in der höchsten Nachwuchsklasse des Landes.
Auf den Lorbeeren ausruhen wollten sich unsere Mädels aber keinesfalls. Mit dem Team der TI-Volley wartete ein nicht zu unterschätzender Gegner, der gewillt war, sich eine gute Ausgangsposition für das direkte Duell um Platz zwei und damit für die ÖMS-Qualifikation zu erkämpfen. Die ÖMS auf heimischen Boden wollte schließlich keine der Mannschaften als Zuschauer miterleben.

Einer für alle, alle für einen

Zu verschenken hatten die Mädels dieses Ticket aber nicht. Das Trainerduo Gattermayr/Spörr setzte deswegen auch im zweiten Spiel auf seine stärkste Sechs – wohl auch in weiser Vorausschau auf den bundesweiten Bewerb. Zwar spielte die TI-Volley, gestützt von ihren Erstligaspielerinnen, auf hohem Niveau, doch schon bald mussten auch sie einsehen, dass an diesem Tag die Mädchen der zwei Partnervereine auf einem Level spielten, das man im Nachwuchs nur selten zu sehen bekommt. Sogar beim relativ sicheren Stand von 24:19 im entscheidenden Satz kämpften sie, als wären sie es, die mit dem Rücken zur Wand stünden. So ging auch das zweite Spiel mit 3:0 an die Mädels aus Mils und Inzing.
Das Erfolgsgeheimnis der Spielgemeinschaft Inzing/Mils liegt wohl wahrlich im Wort “Gemeinschaft”. Die Harmonie am und außerhalb des Spielfeldes macht sich in jedem Moment bemerkbar – eine Seltenheit! Da war sich nach dem fulminanten Finaltag auch das Trainerduo einig.
Das dritte Duell des Tages ging übrigens mit 3:2 an den VC Tirol, die sich somit einen Platz für die ÖMS-Quali erkämpft haben. Die TI konnte einen 2:0-Satzvorsprung nicht zu ihren Gunsten nutzen und ging somit mit der Bronzemedaille nach Hause.
SG Mils Inzing – VC Tirol / 3:0 (25:10, 25:20, 25:22)
SG Mils/Inzing – TI Volley / 3:0 (25:22, 25:15, 25:20)
VC Tirol – TI Volley / (25:15, 25:18, 19:25, 20:25, 15:10)

2. Bundesliga: 3:0-Niederlage gegen Tabellenführer

Mit einer geschwächten Mannschaft und einem Kader von nur acht Spielerinnen nahmen Inzings Damen am vergangenen Samstag den weiten Weg nach Wien auf sich, um gegen ihren Tabellennachbarn Union West-Wien anzutreten. Das Ziel war von Anfang an klar, darum schritten die Mädels auch voller Motivation aufs Spielfeld.
Zu Beginn des ersten Satz wurden die Mädels gleich von einer druckvollen Serviceserie von Sarah Kastner beflügelt, was eine rasche Führung bedeutete. Leider schlichen sich nach und nach immer mehr Eigenfehler ein, was den Gegnerinnen zu Gute kam. Die Wienerinnen entschieden den Satz knapp mit 23:25 für sich.
Der zweite Satz war geprägt von einer deutlich schwächeren Serviceleistung und einem unkonzentrierten Spielverlauf. Somit ging dieser Satz mit einem 22:25 wieder an die Gastgeber.
Auch im dritten Satz gelang es den Inzingerinnen nicht, in ihre gewohnte Form und Konstanz zurück zu finden. Die Wienerinnen machten den Sack mit 18:25 zu.
Die SU inzingvolley rangiert somit mit 38 Punkten auf Platz zwei in der Tabelle, sechs Punkte hinter Union-West-Wien.
» SCORER: KASTNER Sarah 14, LAMPRECHT Anna 9, FRISCHMANN Johanna 5, SCHMIDERER Verena 5, GRAF Jana 3, MURAUER Sarah 2, LADNER Carina 1

U15w: Zwei Spiele, drei Siege

Drei mal 2:0 bedeutete am Sonntag zugleich die Tabellenführung für inzingvolleys U15-Mädels. Trotz geschwächten Kaders zeigten sich die jungen Spielerinnen von ihrer besten Seite.
Den ersten Spieltag im Frühjahrsdurchgang traten die Mädels leicht geschwächt, bedingt durch einige erkrankte Spielerinnen, an. Mit Unterstützung von Christina Löffler aus der U13 machten sich die Inzingerinnen voller Motiviation auf den Weg nach Hopfgarten.
Von den geplanten drei Spielen am diesen Tag konnten auf Grund des Nichtantretens der Brixentalerinnen (zuviele kranke und verletzte Spielerinnen) nur zwei stattfinden.
Das erste Spiel bestritten die Mädels gegen TI3 und konnten gleich zu Beginn ihre neu gewonnene Sicherheit am Feld zur Schau stellen. Starke Service und mutige Angriffe führten sie sicher zum Sieg des ersten Satzes.
Doch dann war der Kampfgeist der TI-Mädels geweckt. Im zweiten Satz konnten sie deutlich mehr Bälle verteidigen und spielten besser zusammen. Mit einem leichten Vorsprung für die Innsbruckerinnen ging es in die finale Phase des zweiten Satzes. Nach den stärkenden Worten des Trainerduos Claudia Putzhuber und Christiane Ladner im Timeout, konnte das Team noch einmal alle Kräfte mobilisieren und erkämpften sich den Sieg.
Das zweite Spiel gegen die Mannschaft aus Schwaz war weniger fordernd für unsere jungen Spielerinnen. Schon gut eingespielt starteten die Mädchen souverän ins finale Match des Tages. Schon zu Beginn konnten die Mädels in beiden Sätzen einen tollen Vorsprung herausspielen und sicherten in beiden Sätzen einen klaren Sieg.
Besonders erfreut zeigen die Trainerinnen über die Entwicklung der Spielerinnen seit Herbst: “Man sieht im Spiel wie viel die Mädels aus dem Training mitnehmen und dass sich die harte Arbeit bezahlt macht. Mit solchen Fortschritten macht das coachen richtig Spaß!”.

2. Bundesliga: Klarer Sieg im Derby gegen TI

Leichtes Spiel hatten unsere Damen der 2. Bundesliga am vergangenen Samstag gegen die Turnerschaft Innsbruck. Am Ende stand ein souveränes 3:0 und somit drei wichtige Punkte für die Tabelle.
Pünktlich zur Prime Time schritten die Damen am Samstag aufs Feld. Die inzingvolley-Mädels gingen voller Energie ins Spiel und erzielten gleich den ersten Punkt. Durch einige Eigenfehler am Feld und beim Service war der Punkteunterschied phasenweise nur gering. Dennoch gelang es den Inzingerinnen, ihren Vorsprung durch starke Angriffe auszubauen und sie gewannen den ersten Satz deutlich mit 25:16.
Der zweite Satz verlief ähnlich, trotz besserer Blockarbeit und einer guten Annahme, schlichen sich wieder einige Eigenfehler ein und so ging der Satz mit einem geringeren Punkteunterschied von 25:19 aus.
Der dritte Satz startete mit einer sehr druckvollen Serviceserie von Sarah Kastner und sie sicherte damit der gesamten Mannschaft wichtige erste Punkte. Die Inzingerinnen zeigten eine gute Leistung am Feld und gewannen den Satz klar mit einem Punktestand von 25:16.
Besonders hervorzuheben ist unsere junge Spielerin Jana Graf, die einige Punkte durch harte, aber auch gezielte Angriffe für die Mannschaft erzielen konnte.
» SCORER: KASTNER Sarah 19, MASCHERBAUER Katharina 13, SCHMIDERER Verena 13, GRAF Jana 9, MURAUER Sarah 3, FRISCHMANN Johanna 1, LADNER Carina 1