Archive for Monat: Februar 2017

U19w: Juniorinnen schrammten bei den ÖMS knapp am Podest vorbei

Es sollte nicht sein: Nach dem Meistertitel in der U19-Klasse wollte sich die Spielgemeinschaft SU inzingvolley/VC Mils abermals mit einer Medaille belohnen – am Ende mussten sie sich bei den Österreichischen Meisterschaften in Innsbruck mit einem vierten Platz zufrieden geben.

 

IMG_8967Noch Anfang Februar strahlten die Mädels mit ihren Goldmedaillen um die Wette. Nach einer Saison nach Maß galt es sich zwei Wochen später (18./19. Februar) auf heimischen Boden mit den besten Mannschaften aus ganz Österreich zu duellieren. Ein Platz unter den besten Drei war das erklärte Ziel des Trainerduos Gattermayr/Spörr, die auf intensive Trainingswochen mit der Mannschaft zurückblicken.

Der Vorbereitung zum Trotz verlief der Start alles andere als reibungslos. Das erste von vier Spielen bestritten die Mädels am Samstag in der Innsbrucker USI Halle gegen die hotvolleys aus Wien – und verschliefen prompt den ersten Satz (-10). Scheinbar ein Weckruf, denn die nächsten beiden Sätze entschieden die Mädels eindeutig für sich (-14, -6).

So klar sie sich im zweiten Spiel gegen den neuen und alten Meister aus Klagenfurt geschlagen geben mussten (-15, -10), so klar gewannen sie auch die darauffolgende Partie gegen Dornbirn (-16, -8). Im vierten und letzten Spiel des Tages bewiesen die Mädchen abermals Kampfgeist und verwiesen die Oberösterreicher nach einem verpatzten ersten Satz doch noch in die Schranken (-15, -21, -10).

Halbfinale gegen Rekordmeister

Mit gemischten Gefühlen, aber als starker Gruppenzweiter ging es dann am Sonntag in das Semifinale gegen den österreichischen Rekordmeister VB NÖ Sokol. Die Mädels legten einen fulminanten Start aufs Parkett, führten in der entscheidenden Phase gar mit 22:19. Doch dann waren es die Gegner, die Nervenstärke bewiesen und sechs Punkt in Folge und somit den Sieg des ersten Satzes einsackten. Ein mentaler Dämpfer für die Tirolerinnen, denn im zweiten Satz konnten sie nicht in ihre gewohnte Form zurückfinden und verloren mit acht Punkten Rückstand.

Damit war der Traum vom Finale vor heimischem Publikum zwar geplatzt, die Chance auf eine Medaille wollten sich die Mädels aber nicht nehmen lassen. Nicht nur für sich, auch für die zahlreichen Fans – Vereinsspieler jeden Alters und auch Eltern – die der Mannschaft an beiden Tagen tatkräftig den Rücken stärkten, wollten die Mädels noch einmal alles geben.

Im kleinen Finale gegen Graz hieß es also „alles oder nichts”. Mit den Steirern stand man abermals einer Volleyballgroßmacht gegenüber, über weite Strecken konnten die Tirolerinnen auch sehr gut mithalten. Die Gegner ließen aber nur wenige Fehler zu und holten sich nach zwei Sätzen die Bronzemedaille (-18, -16).

Reich an Erfahrungen

Das Fazit der Spielgemeinschaft fällt durchwachsen aus. „Natürlich haben wir uns mehr erwartet. Aber es war trotzdem cool, dabei gewesen zu sein und sehen zu können, dass wir mit den Mannschaften aus den anderen Bundesländern wirklich gut mithalten können”, resümierte etwa Zuspielerin Judith Hirsch nach der Siegerehrung. Auch für die Trainer steht fest, dass an diesem Wochenende zwar das Optimum erreicht wurde, die Mädels aber phasenweise unter ihrem Leistungsmaximum aufgetreten sind.

Mit leeren Händen gehen die Mädels jedenfalls nicht nach Hause. Sie sind um einiges an Erfahrung reicher geworden, die ihnen in der nächsten Saison wieder zu Gute kommen kann. Denn dann wollen die Mädels wieder zeigen, was in ihnen steckt. Die Aussichten, dass ihre Ambitionen Früchte tragen, stehen nicht schlecht: Nur zwei Spielerinnen scheiden aus dem Kader aus; der Rest ist bereit, den Meistertitel zu verteidigen. Und wer weiß, vielleicht schaut dann auch eine Stockerlplatz unter den besten Österreichs raus…

Der Endstand:

  1. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
    2. VB NÖ Sokol
    3. SG UVC Graz/SSV HIB Liebenau
    4. SG Union Inzing/VC Mils
    5. Volley16 Wien
    6. ASKÖ Linz/Steg
    7. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
    8. Hotvolleys Wien 9. UVV Seekicrhen
    10. VC Raiffeisen Dornbirn

U19w: Juniorinnen holen sich Tiroler Meistertitel

In meisterlicher Manier belohnte sich die SG Inzing/Mils am ersten Februarwochenende mit dem Titel in der U19-Klasse. Ohne Satzverlust ließen die Mädels die Konkurrenz aus Innsbruck hinter sich. Dort dürfen sie sich am kommenden Wochenende bei der österreichischen Meisterschaft beweisen.
Als Tabellenführer und mit einem Punktevorsprung startete das Team der SG Inzing/Mils in den Finaltag in der Leitgebhalle. Zwar standen die Zeichen gut, im schlimmsten Fall aber drohte ein Absteigen auf den dritten Platz. Mit dem Wissen, ein Dreipunkteerfolg im ersten Match könnte den Meistertitel vorzeitig besiegeln, schritten die Mädels dementsprechend motiviert aufs Spielfeld.
Dort warteten ausgerechnet die Titelverteidiger des VC Tirol. Die bisherige Bilanz war mit einem Sieg und einer Niederlage ausgeglichen. Doch scho
n im ersten Satz gab es für die Innsbruckerinnen gegen das eingespielte Sextett nichts zu holen (25:10). In Satz Nummer zwei konnten die Gegnerinnen ihren Punktestand immerhin verdoppeln, zum Gewinn reichte es dennoch nicht. Durch die Einwechslung von Topscorerin Nadja Brindlinger schöpften die VCT-Mädels zwar neues Selbstbewusstsein, das konnte unseren Spielerinnen aber nur wenig anhaben. Somit ging auch der entscheidende Satz mit 25:22 an die Spielgemeinschaft – und damit auch der verdiente Meistertitel in der höchsten Nachwuchsklasse des Landes.
Auf den Lorbeeren ausruhen wollten sich unsere Mädels aber keinesfalls. Mit dem Team der TI-Volley wartete ein nicht zu unterschätzender Gegner, der gewillt war, sich eine gute Ausgangsposition für das direkte Duell um Platz zwei und damit für die ÖMS-Qualifikation zu erkämpfen. Die ÖMS auf heimischen Boden wollte schließlich keine der Mannschaften als Zuschauer miterleben.

Einer für alle, alle für einen

Zu verschenken hatten die Mädels dieses Ticket aber nicht. Das Trainerduo Gattermayr/Spörr setzte deswegen auch im zweiten Spiel auf seine stärkste Sechs – wohl auch in weiser Vorausschau auf den bundesweiten Bewerb. Zwar spielte die TI-Volley, gestützt von ihren Erstligaspielerinnen, auf hohem Niveau, doch schon bald mussten auch sie einsehen, dass an diesem Tag die Mädchen der zwei Partnervereine auf einem Level spielten, das man im Nachwuchs nur selten zu sehen bekommt. Sogar beim relativ sicheren Stand von 24:19 im entscheidenden Satz kämpften sie, als wären sie es, die mit dem Rücken zur Wand stünden. So ging auch das zweite Spiel mit 3:0 an die Mädels aus Mils und Inzing.
Das Erfolgsgeheimnis der Spielgemeinschaft Inzing/Mils liegt wohl wahrlich im Wort “Gemeinschaft”. Die Harmonie am und außerhalb des Spielfeldes macht sich in jedem Moment bemerkbar – eine Seltenheit! Da war sich nach dem fulminanten Finaltag auch das Trainerduo einig.
Das dritte Duell des Tages ging übrigens mit 3:2 an den VC Tirol, die sich somit einen Platz für die ÖMS-Quali erkämpft haben. Die TI konnte einen 2:0-Satzvorsprung nicht zu ihren Gunsten nutzen und ging somit mit der Bronzemedaille nach Hause.
SG Mils Inzing – VC Tirol / 3:0 (25:10, 25:20, 25:22)
SG Mils/Inzing – TI Volley / 3:0 (25:22, 25:15, 25:20)
VC Tirol – TI Volley / (25:15, 25:18, 19:25, 20:25, 15:10)

2. Bundesliga: 3:0-Niederlage gegen Tabellenführer

Mit einer geschwächten Mannschaft und einem Kader von nur acht Spielerinnen nahmen Inzings Damen am vergangenen Samstag den weiten Weg nach Wien auf sich, um gegen ihren Tabellennachbarn Union West-Wien anzutreten. Das Ziel war von Anfang an klar, darum schritten die Mädels auch voller Motivation aufs Spielfeld.
Zu Beginn des ersten Satz wurden die Mädels gleich von einer druckvollen Serviceserie von Sarah Kastner beflügelt, was eine rasche Führung bedeutete. Leider schlichen sich nach und nach immer mehr Eigenfehler ein, was den Gegnerinnen zu Gute kam. Die Wienerinnen entschieden den Satz knapp mit 23:25 für sich.
Der zweite Satz war geprägt von einer deutlich schwächeren Serviceleistung und einem unkonzentrierten Spielverlauf. Somit ging dieser Satz mit einem 22:25 wieder an die Gastgeber.
Auch im dritten Satz gelang es den Inzingerinnen nicht, in ihre gewohnte Form und Konstanz zurück zu finden. Die Wienerinnen machten den Sack mit 18:25 zu.
Die SU inzingvolley rangiert somit mit 38 Punkten auf Platz zwei in der Tabelle, sechs Punkte hinter Union-West-Wien.
» SCORER: KASTNER Sarah 14, LAMPRECHT Anna 9, FRISCHMANN Johanna 5, SCHMIDERER Verena 5, GRAF Jana 3, MURAUER Sarah 2, LADNER Carina 1

U15w: Zwei Spiele, drei Siege

Drei mal 2:0 bedeutete am Sonntag zugleich die Tabellenführung für inzingvolleys U15-Mädels. Trotz geschwächten Kaders zeigten sich die jungen Spielerinnen von ihrer besten Seite.
Den ersten Spieltag im Frühjahrsdurchgang traten die Mädels leicht geschwächt, bedingt durch einige erkrankte Spielerinnen, an. Mit Unterstützung von Christina Löffler aus der U13 machten sich die Inzingerinnen voller Motiviation auf den Weg nach Hopfgarten.
Von den geplanten drei Spielen am diesen Tag konnten auf Grund des Nichtantretens der Brixentalerinnen (zuviele kranke und verletzte Spielerinnen) nur zwei stattfinden.
Das erste Spiel bestritten die Mädels gegen TI3 und konnten gleich zu Beginn ihre neu gewonnene Sicherheit am Feld zur Schau stellen. Starke Service und mutige Angriffe führten sie sicher zum Sieg des ersten Satzes.
Doch dann war der Kampfgeist der TI-Mädels geweckt. Im zweiten Satz konnten sie deutlich mehr Bälle verteidigen und spielten besser zusammen. Mit einem leichten Vorsprung für die Innsbruckerinnen ging es in die finale Phase des zweiten Satzes. Nach den stärkenden Worten des Trainerduos Claudia Putzhuber und Christiane Ladner im Timeout, konnte das Team noch einmal alle Kräfte mobilisieren und erkämpften sich den Sieg.
Das zweite Spiel gegen die Mannschaft aus Schwaz war weniger fordernd für unsere jungen Spielerinnen. Schon gut eingespielt starteten die Mädchen souverän ins finale Match des Tages. Schon zu Beginn konnten die Mädels in beiden Sätzen einen tollen Vorsprung herausspielen und sicherten in beiden Sätzen einen klaren Sieg.
Besonders erfreut zeigen die Trainerinnen über die Entwicklung der Spielerinnen seit Herbst: “Man sieht im Spiel wie viel die Mädels aus dem Training mitnehmen und dass sich die harte Arbeit bezahlt macht. Mit solchen Fortschritten macht das coachen richtig Spaß!”.

Finale für unsere Juniorinnen!

Am Sonntag, 5. Februar findet in der Innsbrucker Leitgebhalle der „Showdown“ zur Tiroler Meisterschaft der weiblichen Juniorinnen (U19) statt. Obwohl die Tabellenführerinnen der SG Mils/Inzing als Favoritinnen an den Start gehen, können unsere Mädchen bei ungünstigem Spielausgang die Meisterschaft auch noch verlieren. In den Teams unserer Gegner aus Innsbruck stehen nicht weniger als 12 (!) Erstligaspielerinnen. Daumendrücken ist also angesagt.

10:00 Uhr: VC Tirol – Mils/Inzing

12:00 Uhr: TI Volley – Mils/Inzing

Knappe Niederlage gegen Bisamberg!

Vergangenen Samstag trafen die Damen der 2. Bundesliga, im letzten
Heimspiel des Grunddurchganges, auf die Mannschaft aus Bisamberg. Trotz der
vorzeitigen Qualifikation für das obere Play-Off wollten die Mädels noch
einmal alles zeigen und einen Sieg einfahren. Durch eine sehr
fehleranfällige Spielweise wurde das Spiel aber leider mit 2:3 verloren.

Das ganze Match über fand unsere Mannschaft nie wirklich in ihr gewohntes
Spiel. Viel zu viele Fehler auf unserer Seite, machten es den Gegnerinnen
vor allem in Satz 1 und 2, relativ einfach an Punkte zu gelangen. Trotz
dieser Tatsache, konnten unsere Mädels in Satz 1 noch ganz gut mithalten
und verloren somit nur mit 23:25. Im 2. Durchgang verloren die
Inzingerinnen allerdings komplett den Faden und mussten sich mit 15:25
geschlagen geben.

Auch im 3. Satz konnten die Mädels nicht wirklich zu ihrer gewohnten
Konstanz finden. Jedoch zeigten sie sehr viel Kampfgeist und fighteten sich
mit dem Gewinn dieses Durchganges zurück.

Im 4. Satz gab es dann die Trendwende zu Gunsten der Inzingerinnen. Endlich
brachten sie ihre Service- und Angriffsleistung aufs Feld und dominierten
die Gegnerinnen in dieser Phase. Relativ klar ging dieser Durchgang mit
25:15 an unsere Mädels. In dieser Tonart sollte es nun im Entscheidungssatz
auch weitergehen. Nach anfänglichem Rückstand holten wir wieder auf und
erarbeiteten uns sogar einen Matchball. Diese Möglichkeit haben wir aber
leider vergeben und mussten prompt die Konsequenzen dafür tragen, denn
Bisamberg gewann den 5. Satz mit 14:16.

Alles in allem, war es unser schwächstes Spiel in dieser bisherigen Saison.
Da sehr viele starke Teams in unserer Liga sind, kann man sich solche
Aussetzer einfach nicht leisten, wenn man gewinnen will. Bereits nächstes
Wochenende werden wir allerdings versuchen unsere Konstanz wiederzufinden
und wollen gegen Union West Wien Punkte holen.

Ergebnis:

SU inzingvolley : SG Sportunion Bisamberg/Hollabrunn 2:3 (23:25, 15:25,
30:28, 25:15, 14:16)

Scorer:
GRAF Jana 18, KASTNER Sarah 16, SCHMIDERER Verena 16, LAMPRECHT Anna 11,
LAMPRECHT Emilia 7, MASCHERBAUER Katharina 4, MURAUER Sarah 2, LADNER
Carina 1, SCHÄRMER Alina 1